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Tödliche Schüsse in Eckartsberg - Polizisten vernommen

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Vier Wochen nach den tödli­chen Polizei­schüssen in Eckarts­berg bei Zittau ist der Großteil der Verneh­mungen abgeschlossen. So wurden die betei­ligten Polizisten sowie Angehö­rige des erschos­senen 23-Jährigen befragt. Das sagte Oberstaats­an­walt Sebas­tian Matthieu unserem Sender. Zum Inhalt machte er keine Angaben.

In Kürze erwartet die Staats­an­walt­schaft das toxiko­lo­gi­sche Gutachten der Gerichts­me­di­ziner. Davon erhoffen sich die Ermittler Antwort auf die Frage, ob der  23-Jährige unter dem Einfluss von Drogen stand. Außerdem soll der Fall Mitte September nachge­stellt werden.

Eine Polizei­streife war Anfang August zu einem Wohnhaus nach Eckarts­berg gerufen worden. Dort hatte es eine Ausein­an­der­set­zung zwischen dem 23-Jährigen und seiner Mutter gegeben.  Im Haus feuerte ein Polizist drei Schüsse ab. Der Sohn soll zuvor mit einem Küchen­messer auf die Polizisten losge­gangen sein.