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Tödlicher Unfall - Landgericht Görlitz kassiert Freispruch

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 Ein tödlicher Unfall vor mehr als drei Jahren zwischen Wittgendorf und Schlegel im Kreis Görlitz ist erneut ein Fall für die Justiz geworden. Der in erster Instanz freigesprochene Motorradfahrer erhielt gestern vom Landgericht Görlitz die Auflage, 1.500 Euro an die Witwe des tödlich verunglückten Radfahrers zu zahlen. Im Gegenzug wird das Verfahren eingestellt.  Der Berufungsrichter fand die Begründung des Freispruchs „zu dünn“.  Er hielt dem Angeklagten aber zugute, dass er nicht grob fahrlässig gehandelt habe, der Unfall schon lange zurückliege und der 35-Jährige  noch an den Folgen leide.