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Tote Jemen-Geiseln: Minister­präsident Tillich spricht Angehörigen Mitgefühl aus

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Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich hat den Angehö­rigen der im Jemen ums Leben gekom­menen Familie aus der Oberlau­sitz sein Mitge­fühl ausge­spro­chen. „Unsere schlimmsten Befürch­tungen sind traurige Gewiss­heit geworden. Der Tod des lange vermissten Ehepaares und ihres jüngsten Sohnes macht mich sehr Betrof­fen“, sagte Tillich am Dienstag in Dresden. Seine Anteil­nahme gelte den hinter­blie­benen Kindern und Angehö­rigen.Am Dienstag war bekannt geworden: Die vermissten Jemen-Geiseln aus der Oberlau­sitz sind tot. Darüber infor­mierte das Auswär­tige Amt die Angehö­rigen. Nachrich­ten­dienst­li­chen Quellen zufolge seien Johannes und Sabine Hentschel  während der Entfüh­rung getötet worden. Ihr Sohn Simon sei vermut­lich an einer Infek­tion verstorben.   Geisel­nehmer hatten die fünfköp­fige Familie 2009 im Jemen verschleppt. Die Eltern hatten in dem Land für eine kleine christ­liche Hilfs­or­ga­ni­sa­tion gearbeitet. Die Töchter Lydia und Anna - heute zehn und acht Jahre alt - kamen im Mai 2010 frei und kehrten nach Deutsch­land zurück. Von den Eltern und dem damals knapp einjäh­rigen Sohn fehlte lange jede Spur.