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Trauer in Großröhrsdorf um getötete Schülerin

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 Zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod einer 16-Jährigen in Großröhrsdorf haben gestern Abend bei einer Andacht in der Stadtkirche rund 100 Menschen gemeinsam um sie getrauert. Was passiert sei, mache  fassungslos und ratlos,  sagte Pfarrer Stefan Schwarzenberg.   Auf die Frage „warum bloß?“ gebe es leider keine Antwort.

Was bleibe, sei zusammenzurücken, einander beizustehen und zu trösten. Das Leben könne niemand zurückgeben, aber alle könnten ab jetzt noch mehr Mitmenschlichkeit zeigen. Junge Leute zündeten Kerzen an, einige weinten.

Auch zwei Wochen nach dem Verbrechen sind Motiv und Hintergründe der Tat weiter ungeklärt. Der 15-jährige Tatverdächtige habe sich bislang nicht geäußert, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Er befindet sich in der Psychiatrie. Opfer und Tatverdächtiger kannten sich näher. Er ging in die Parallelklasse.

Die Totschlagsermittlungen laufen weiter.  Die Ermittler befragen Mitschüler, Freunde und Zeugen, sie werten Chats und anderes aus - auch daraufhin.