Vorsichtige Entwarnung nach Trinkwasser-Problemen in Görlitz
Die Stadtwerke Görlitz haben eine erste Ursache für die Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen beim Trinkwasser gefunden. Demnach seien die Veränderungen auf leichtflüchtige Stoffe im Wasser zurückzuführen. Das habe die Auswertung der Proben ergeben, teilte das Unternehmen am Mittwochnachmittag mit. Um welche Stoffe es sich genau handelt, ließen die Stadtwerke allerdings auch auf unsere Nachfrage offen. „Dazu können wir aktuell keine näheren Angaben machen. Die abschließenden Untersuchungen laufen noch.“, erklärte Prokurist Sacha Caron. In den nächsten Tagen wollen die Stadtwerke nähere Details bekanntgeben.
Eine Gefahr für die Gesundheit habe aber zu keiner Zeit bestanden. Die entsprechenden Grenzwerte wurden nicht überschritten. „Die Proben haben ebenfalls ergeben, dass das Trinkwasser ab Ausgang des Wasserwerkes keinerlei Geruchs- oder Geschmacksbeeinträchtigung aufweist. Auch die untersuchten Proben im Görlitzer Stadtgebiet zeigen, dass die Beeinträchtigung zurückgeht.“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke.
Aktuell werde das Netz grundhaft gespült - danach sollte das Problem in den nächsten Tagen überall im Stadtgebiet behoben sein. Bis dahin wird weiterhin das Abkochen des Wassers empfohlen, um die Veränderungen zu beseitigen. Ein Gebot zum Abkochen des Trinkwassers besteht aber nicht.