Trumpf Neukirch blickt optimistisch in die Zukunft
Der Werkzeugmaschinenproduzent TRUMPF in Neukirch ist bislang mit einem „blauen Auge“ durch die Corona-Pandemie gekommen. Das erfuhren wir auf Nachfrage von Geschäftsführer Arnim Brüchle. Nach einem vorübergehenden Auftragseinbruch von 20 bis 30 Prozent bewege man sich mittlerweile wieder im Aufwärtstrend und liege sogar über den Jahreserwartungen.
Außerdem befinde sich seit mehr als fünf Monaten keiner der gut 440 Mitarbeiter mehr in Kurzarbeit. „Wir haben daran festgehalten niemanden entlassen zu müssen und haben es auch umsetzen können. Gemeinsam sind wir durch diese Situation gekommen. Seit fünf Monaten sind wir nun komplett aus der Kurzarbeit raus und schauen optimistisch in die Zukunft.“ - erklärt Brüchle.
Für dieses Jahr seien dennoch nur vorsichtige Investitionen geplant – vorrangig sollen interne Produktionsabläufe optimiert werden. „Wir sind gerade in der Umsetzungsphase, wie wir uns intern neu aufstellen können, um das Beste für den Kunden sicherzustellen.“ Größere Investitionen in neue Maschinen seien in diesem Jahr zunächst nicht geplant - hieß es weiter.
Am Trumpf-Standort in Neukirch wurden seit 1998 über 70 Millionen Euro investiert.