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UCI-Weltcup im Radball macht Halt in Großkoschen

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Wenn am 12. September ab 14.30 Uhr die ersten Bälle über den Hallenboden der Seesporthalle Großkoschen rollen, blickt die internationale Radball-Szene nach Großkoschen. Acht Mannschaften aus sechs Nationen treten beim UCI-Weltcup gegeneinander an und kämpfen nicht nur um Tore und Punkte, sondern auch um wertvolle Meter auf dem Weg zur kommenden Weltmeisterschaft.

Für Deutschland gehen gleich zwei Duos an den Start, die beide dem gastgebenden RSV Großkoschen entstammen: Tim und Eric Lehmann bilden das eine Team, Tobias Kolba und Norman Tupasch das andere. Für Letzteren ist dieser Weltcup mehr als nur ein weiteres Turnier. Nach dem Wettkampf will Norman Tupatsch sein Fahrrad endgültig in die Garage stellen und seine aktive Radball-Karriere beenden – ein emotionaler Abschied vor heimischem Publikum.

Damit aus dem sportlichen Großereignis ein rundum gelungenes Erlebnis für die Zuschauer wird, sind bis zu 60 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf, kümmern sich um die Verpflegung und lassen sogar ein Schwein am Spieß brutzeln, alles ohne Bezahlung, aus reiner Begeisterung für den Sport und die Region.

Der Turniertag folgt einem straffen Zeitplan: Um 14.30 Uhr beginnen die Vorrundenspiele, in denen sich die acht Teams für die Finals positionieren. Ab 18.15 Uhr stehen dann die ersten Halbfinals auf dem Programm, bevor gegen 21.45 Uhr der Sieger des Weltcups feststehen wird.

Wer danach noch bleibt, kommt in den Genuss der anschließenden After-Show-Party. Bei entspannter Atmosphäre haben die Besucher dort die Gelegenheit, den Spielerinnen und Spielern direkt Fragen zu stellen und dabei vielleicht das eine oder andere Geheimnis der Faszination Radball zu erfahren.

Die Seesporthalle Großkoschen wird damit für einen Tag zum Zentrum des internationalen Radballsports, mit Spitzensport echtem Lokalkolorit und einem würdigen Rahmen für einen ganz besonderen Abschied. 

Ort: Seesporthalle Großkoschen | Datum: 12.09.2026 | Beginn: 14.30 Uhr

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Reporter Peter Aswendt