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Über 1.300 Bombardierwerker in Görlitz und Bautzen streiken

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Warnstreiks bei Bombar­dier in Görlitz und Bautzen. Über 1.300 Beschäf­tigte haben am Vormittag für eine Stunde die Arbeit nieder­ge­legt. Sie folgten damit dem Aufruf der IG Metall. Die Gewerk­schaft fordert fünf Prozent mehr Geld für die Beschäf­tigten. Dagegen bieten die Arbeit­geber rund zwei Prozent in zwei Stufen an.  Triller­pfeifen und Trans­pa­rente. Beifall für die Forde­rungen im Tarif­kampf. Vor das Werktor in Görlitz zogen rund 1.000 Beschäf­tigte. Die Warnstreiks bei Bombar­dier   sind der Auftakt für weitere Aktionen auf breiter Front. So will die IG Metall auch das Personal von noch nicht tarif­ge­bun­denen Betrieben in der Oberlau­sitz in den nächsten Tagen zu Warnstreiks aufrufen. Unter­dessen hat die Bombar­dier-Spitze Verhand­lungs­be­reit­schaft signa­li­siert. Die IG Metall hat ein achtsei­tiges Konzept gegen den geplanten Stellen­abbau vorge­legt.  Am 13. Mai wird es ein Sondie­rungs­ge­spräch geben.

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Reporter Knut-Michael Kunoth