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Über 2.000 Oberlausitzer Lehrer folgen Warnstreik-Aufruf

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Mehr als 2.000 Lehrer in der Oberlau­sitz haben heute die Arbeit nieder­ge­legt. Sie folgten dem Aufruf der Gewerk­schaft GEW. Auf Kundge­bungen in Görlitz und Bautzen forderten sie eine Alters­teil­zeit­re­ge­lung und damit verbunden die Einstel­lung junger Lehrer. "50 Prozent der Kollegen sind über 50. In 15 Jahren werden wir mehr als die Hälfte der Lehrer verloren haben", sagte GEW-Kreis­vor­sit­zender Bernd Kaiser. Die GEW fordert die Aufnahme von Verhand­lungen für einen Demogra­phie-Tarif­ver­trag.Sachsens Finanz­mi­nister Unland zeigt sich unter­dessen gesprächs­be­reit. Nächste Woche soll es den Termin geben. Die Lehrer knüpfen aller­dings keine große Erwar­tungen daran. "Er will nicht mit uns verhan­deln, er will nichts ändern", so Kaiser. Weitere Streiks sind deshalb wahrschein­lich - vielleicht schon Ende dieses Monats. Dann könnte es sein, dass die Kollegen auch drei Tage streiken.