Über 3 Mio Euro Verluste für Verkehrsbetriebe in der Oberlausitz
Bahn- und Busunternehmen haben in der Oberlausitz durch die Corona-Krise und den damit verbunden Lockdown im Frühjahr Verluste von insgesamt 3,3 Millionen Euro eingefahren. Darin enthalten sind auch zu erwartende Ausfälle bis zum Jahresende. Die Unternehmen haben Anträge auf Ausgleichszahlungen gestellt.
In diesem Monat soll eine erste Rate von 70 Prozent vom Land überwiesen werden, sagte uns der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien - ZVON -, Hans-Jürgen Pfeiffer. „Nach weiterer Prüfung sind die Folgeraten durch den Freistaat noch aufzufüllen. Ziel ist der 1. April.“
Pfeiffer forderte zusätzliche Zuschüsse auch für nächstes Jahr. „Denn die üblichen Fahrgastzahlen werden wir auch Anfang kommenden Jahres nicht erreichen.“