Über 30 Skelette auf Eigenheimbaustelle in Hochkirch
Bauarbeiter haben in Hochkirch 34 Skelette entdeckt. Sie stießen auf dem Grundstück für ein Einfamilienhaus auf die menschlichen Überreste. Es handele sich vermutlich um preußische Soldaten aus dem Siebenjährigen Krieg. Die Opfer seien hastig, zum Teil in Bauchlage und mit Kalk bedeckt, aber ordentlich in Gruben vergraben worden, so eine Sprecherin des Landesamtes für Archäologie - LfA. Sie werden nun auf dem Friedhof in Hochkirch bestattet.
In der Schlacht bei Hochkirch zwischen Österreich und Preußen kämpften im Jahr 1758 mehr als 100.000 Soldaten, geschätzt kamen mindestens 15.000 davon ums Leben. Die Experten vom LfA rechnen daher damit, dass es in der Gegend noch weitere Kriegsgräber gibt. „Es wird nicht danach gesucht. Sie kommen zufällig ans Tageslicht.“