Über 40 Prozent Geringverdiener im Kreis Görlitz
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Jeder dritte Vollzeitbeschäftigte in Sachsen verdient weniger als 2.284 Euro. Fast 330.000 Frauen und Männer gelten damit als Geringverdiener. Das hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ermittelt. Im Kreis Görlitz ist die Quote noch höher. Sie liegt bei über 42 Prozent. Görlitz gehört damit bundesweit zu den zehn Städten und Regionen mit den höchsten Quoten.
Laut Definition der Bundesagentur für Arbeit gilt ein Verdienst von weniger als 2.284 Euro monatlich als „unterer Entgeltbereich“, da er weniger als zwei Dritteln des mittleren monatlichen Bruttoarbeitsentgeltes entspricht.