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Überflutete Straßen und volle Keller im Kreis Bautzen - Haus in Görlitz evakuiert

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Das große Unwetter hat die Lausitz weitgehend verschont. Die befürchtete Hochwasserflut blieb zum Glück aus. Dennoch hatte die Feuerwehr viel zu tun, vor allem im westlichen Teil des Landkreises Bautzen, u.a. in Radeberg, Pulsnitz und Großröhrsdorf.  Durch heftige Gewitterschauer liefen heute dort Keller voll und Straßen über. Innerhalb von zwei Stunden löste die Rettungsleitstelle Hoyerswerda fast 60 Einsätze aus.

Ein Blitz schlug kurz nach 17 Uhr in das Stellwerk in Radeberg ein. Daraufhin war der Regionalverkehr in Richtung Bautzen und Görlitz beeinträchtigt. Wie eine Bahnsprecherin sagte, seien die Züge zwei Stunden später nach der Reparatur wieder regelmäßig gefahren.

Dagegen sei das Unwetter am Landkreis Görlitz vorbei gegangen, sagte uns ein Sprecher. Allerdings rückten Feuerwehr und Technisches Hilfswerk zu einem Wohnhaus an der Bautzener Straße in Görlitz aus. An der Außenwand und im Kellerbereich hatten sich Risse gebildet. Das Gebäude wurde evakuiert. Die zwölf Bewohner konnten ihre  persönlichen Sachen mitnehmen. Sie sollen im Hotel oder bei Verwandten und Bekannten unterkommen. Das Haus werde nun gesichert, sagte uns ein Sprecher der Berufsfeuerwehr Görlitz. Wann die Bewohner wieder zurück können, ist momentan noch unklar. Eine Mieterin hatte heute Mittag bemerkt, dass im Treppenhaus verputzte Deckenteile hinab gefallen waren.