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Überraschung bei Bürgermeisterwahl in Nebelschütz

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Der Name stand auf keinem Stimmzettel – und trotzdem heißt der neue Bürgermeister von Nebelschütz Mirko Domaschke. Der 48-Jährige setzte sich im zweiten Wahlgang mit 332 zu 304 Stimmen gegen den einzigen offiziellen Kandidaten Thomas Klar durch. 

Möglich machte dies ein Passus im sächsischen Kommunalwahlrecht. Er erlaubt Wählern, einen Wunschnamen einzutragen, wenn es nur einen offiziell bestätigten Kandidaten gibt. Nachdem Domaschke bereits im ersten Durchgang die absolute Mehrheit nur knapp verfehlt hatte, reichte ihm im zweiten Anlauf die einfache Stimmenmehrheit. 

Amtsinhaber André Bulang war im Mai nach persönlichen Angriffen zurückgetreten.