Überwiegend friedlicher Jahresbeginn in der Oberlausitz
Die Silvesternacht in der Oberlausitz ist nach einer Einschätzung der Polizei überwiegend friedlich verlaufen. Größere Vorkommnisse habe es nicht gegeben, sagte uns der Diensthabende im Führungs- und Lagezentrum in Görlitz. Einsatzkräfte rückten vereinzelt zu brennenden Müllcontainern in Bautzen und Bischofswerda aus – in Olbersdorf und Haselbachtal wurden Briefkästen und Haustüren durch gezündete Böller beschädigt. Zudem wurden 31 Strafanzeigen unter anderem wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen. Besonderes Augenmerk habe auch auf der Durchsetzung der Corona-Schutz-Verordnung gelegen. In diesem Zusammenhang wurden 21 Ordnungswidrigkeiten registriert.
Großer Schaden nach Detonation in Olbersdorf
Ein 42-Jähriger verschaffte sich Zugang zu einem Wohnblock und zündete in der Briefkastenanlage einen bislang unbekannten Feuerwerkskörper. Durch die gewaltige Explosion entstand ein enormer Schaden im Eingangsbereich des Hauses. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 10.000 Euro.
Verbotene Silvesterböller in Lauta sichergestellt
Polizisten haben in Lauta illegale Pyrotechnik sichergestellt. Demnach seien bei zwei Jugendlichen im Alter von 16 und 18 Jahren mehr als 90 illegale Raketen und Böller der Kategorie F3 und F4 aufgefunden worden. Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz wurden aufgenommen.
Sachbeschädigungen durch Böller
In Taubenheim wurden mehrere Briefkästen durch Silvesterböller beschädigt. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden von rund 200 Euro. Einen ähnlichen Fall gab es auch in Haselbach bei Kamenz. Zwei Jugendliche warfen mehrere „Silvesterknaller“ gegen ein Wohnhaus. Die Eingangstür wurde beschädigt. Anzeigen wegen Sachbeschädigungen wurden gefertigt.