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Uhsmannsdorf-Prozess wird Fall für Bundesgerichtshof

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Der Prozess gegen den Brandstifter von Uhsmannsdorf geht in eine neue Runde. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung haben gegen das Urteil des Landgerichts Görlitz Revision eingelegt. Damit kommt der  Bundesgerichtshof ins Spiel.  Er wird das Urteil auf mögliche Rechtsfehler überprüfen. Dagegen nehmen die obersten Richter keine Bewertung der Beweise vor.

Der Angeklagte war vor gut einer Woche wegen versuchten neunfachen Mordes zu fünf Jahre Haft verurteilt worden.  Der 28-jährige Pole lebte mit einem Freund zusammen in einer Wohnung in einem Plattenbaublock im Rothenburger Ortsteil Uhsmannsdorf. Beide hatten Streit. Aus Frust zündete er die Couch an. Er gestand die Tat, bestritt aber die Tötungsabsicht.

Der Staatsanwalt hatte zwölf Jahre Gefängnis gefordert. Die Verteidigung hielt fünf Jahre für angemessen.