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Ulbig für Mindestkon­tingente bei Asylbewer­ber­aufnahme in der EU

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Innen­mi­nister Markus Ulbig hat sich für eine ausge­gli­che­nere Vertei­lung der Flücht­linge inner­halb der Europäi­schen Union ausge­spro­chen. „Nach meiner Vorstel­lung sollte jedes Land der EU verpflichtet sein, ein Mindest­kon­tin­gent aufzu­nehmen“, sagte der CDU-Politiker am Montag am Rande der Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz (IMK) von Bund und Ländern in Brüssel. Wenn die Zahl der Flücht­linge überschritten werde, müsse umver­teilt werden. Ulbig befür­wor­tete auch Vorschläge, Entwick­lungs­hilfe und Asylpo­litik enger zu verknüpfen. Dabei geht es beispiels­weise darum, die finan­zi­elle Unter­stüt­zung von Herkunfts­staaten stärker an ihre Mitwir­kung bei der Rücknahme abgelehnter Asylbe­wer­bern anzulehnen.