• Ostsee bei Cottbus. Foto: Archiv (Leag)

    Ostsee bei Cottbus. Foto: Archiv (Leag)

Umdenken bei geplanten Tagebaurestseen gefordert

Zuletzt aktualisiert:

Umweltschützer verlangen  angesichts der angespannten Wassersituation in der Lausitz ein Umdenken - auch bei geplanten Tagebaurestseen.  Anlass ist die Forderung einiger Kommunalpolitiker,   den Bau eines Elbe-Überleiters zu prüfen.  

Das Projekt würde nur weitere negative ökologische Folgen nach sich ziehen, so Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen.  Das Problem werde lediglich verlagert. Eine Verkleinerung des Cottbuser Ostsees müsse als Option geprüft werden, so  Franziska Sperfeld, Vorsitzende des BUND Brandenburg.

Die anderen Restseen müssten so klein wie möglich geplant werden, denn es sei kein Wasser da, um noch weitere 7700 Hektar Seenfläche zu schaffen.