Unappetitliche Mission für Taucher in Görlitz
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Unappetitliche Mission für Taucher in Görlitz: Sie steigen heute in den Faulturm der Kläranlage. Dort sollen die Froschmänner vorsorglich nach undichten Stellen suchen. Durch Risse könnten Regenwasser eindringen und Biogase entweichen. Schlammtemperatur: 37 Grad. Sichttiefe: gleich Null. Die Taucher müssen sich ganz auf ihren Tastsinn verlassen. Das ist nicht ganz ungefährlich. Sie untersuchen mit einer Wärmebildkamera die Hülle des Faulturms. Geschützt sind die Taucher durch dicke Anzüge. Durch ihren Einsatz bleibt den Stadtwerken Görlitz eine komplette Entleerung erspart. Das in dem Turm entstehende Gas wird in Strom umgewandelt, der weitgehend den Eigenbedarf der Kläranlage deckt.