Unfall-Montag auf der A 4 - Nichts rollt mehr
Die A 4 ist dicht! Nach einem Auffahrunfall bei Ottendorf-Okrilla bleibt die Autobahn voraussichtlich bis in die Abendstunden gesperrt. Drei Lkw haben sich verkeilt. Der Rückstau reicht bis Burkau. Die Polizei rät: Meiden Sie die A 4! In Ottendorf-Okrilla ist kurz nach Mittag ein Lkw auf ein Stauende gekracht. Der Fahrer schob drei vor ihm stehende Brummis aufeinander. Die Lkw haben sich verkeilt. Bis das Knäuel entwirrt ist, kann es dauern. Die Polizei rechnet damit, dass die Bergung bis in die Abendstunden dauert. Es hat sich schon ein Mega-Rückstau gebildet. Die Blechlawine ist über 20 Kilometer lang. Letzte freie Ausfahrt für Kraftfahrer, die aus Richtung Görlitz kommen, ist Burkau. Auf den Umleitungs- und Ausweichstraßen ist Stop-and-Go angesagt. Auch dort staut sich teilweise er Verkehr.
Die Polizei empfiehlt: Reisende, die aus Osteuropa kommen, sollten gleich noch in Polen ein Stück nach Norden schwenken auf die A 18 und dann weiter auf der A 15 bis zum Dreieck Spreewald.
Wer schon Bautzen passiert hat, sollte die A 4 in Burkau verlassen und über die S 94 und Kamenz weiter in Richtung Bernsdorf und von dort weiter zur Anschlussstelle Ruhland der A 13 zu fahren. Auslöser für den Megastau auf der A 4 war am Morgen ein schwerer Unfall an der Anschlussstelle Dresden-Hellerau. Ein Transporterfahrer stieß gegen einen Lkw und einen Bus. Sein Beifahrer kam ums Leben. Es bildete sich ein Rückstau, der bis Pulsnitz reichte. Ein schwerer Unfall ist auch in Bischofswerda passiert. Auf der Carl-Maria-von-Weber-Straße wollte ein Autofahrer wenden. Dabei übersah er offenbar einen Motorradfahrer. Er krachte auf den Pkw. Der 68-jährige Motorradfahrer wurde schwer verletzt, der Autofahrer erlitt einen Schock.