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Ungewisse Zukunft für Rennen auf dem Lausitzring

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Ungewisse Zukunft für Rennen auf dem Lausitz­ring. Die Dekra hat die Rennstrecke erworben. Ein Teil der Anlage soll Testzen­trum für automa­ti­siertes Fahren werden. Wie es mit dem Motor­sport an dem Standort weiter­geht, ist ungewiss. Die Dekra selbst will keine Rennen veran­stalten. Man sei aber offen, wenn Dritte das Gelände für Großver­an­stal­tungen nutzen wollen, erklärte heute Vorstands­mit­glied Clemens Klinke. Die Rennen müssten aber in das Testkon­zept passen. Die DEKRA betreibt in unmit­tel­barer Nachbar­schaft bereits ein Testcenter, in dem es unter anderem um Typ-Prüfungen bei der Entwick­lung neuer Fahrzeuge und Bauteile geht. Auf dem Lausitz­ring-Gelände sollen Gebäude und Testan­lagen entstehen. Dafür will die DEKRA einen Millio­nen­be­trag inves­tieren. Klinke sprach von Geister­städten. Dann soll getestet werden, wie automa­ti­sierte Fahrzeuge auf Ampel­an­lagen oder Fußgänger reagieren. Was mit den Zuschau­er­tri­bünen passiert, ist noch unklar. Der Lausitz­ring wurde im Jahr 2000 eröffnet. Das Land Branden­burg steckte mehr als 120 Millionen Euro in die Piste. Zuletzt deutete sich ein großer Sanie­rungs­stau auf dem Areal an. Der bishe­rige Betreiber hatte auch deshalb dem Verkauf zugestimmt.