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Unglück an Bautzener Stausee - Ermittlungen gegen drei Erzieherinnen

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Neun Wochen nach der Rettung einer Dreijäh­rigen aus dem Bautzener Stausee wird gegen drei Erzie­he­rinnen ermit­telt. Den Frauen, die die Kita-Gruppe betreuten, wird fahrläs­sige Körper­ver­let­zung vorge­worfen, wie ein Sprecher der Staats­an­walt­schaft Görlitz auf Anfrage am Freitag sagte. Die Unter­su­chung des Falles sei noch nicht abgeschlossen. Angaben zum Gesund­heits­zu­stand des Mädchens machte er nicht.  Sie und ein gleich­alt­riger Junge hatten sich Gründon­nerstag beim Kita-Ausflug an den Vorstausee der Talsperre unbemerkt von der Gruppe entfernt. Ihr Fehlen war aber erst beim Durch­zählen vor dem Aufbruch aufge­fallen. Bei der Suche nach den Kindern hatte eine Erzie­herin das im Wasser treibende Mädchen entdeckt, aus dem See geholt und mit der Reani­ma­tion begonnen. Die Kleine kam in lebens­be­droh­li­chem Zustand ins Kranken­haus und wurde Mitte Mai wieder entlassen. (dpa)