Unterlegener Zittauer OB-Kandidat prüft Klage

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Für den unterlegenen Zittauer Oberbürgermeister-Bewerber Jörg Domsgen ist die Wahl noch nicht gültig. Der AfD-Kandidat hat sich an die Landesdirektion Sachsen gewandt. Er hält die Rechtsaufsicht des Landkreises für befangen. Sollte die Landesdirektion nicht ordentlich prüfen, so Domsgen weiter, werde er klagen. Die Frist dafür läuft am 12. August ab.  

Domsgen sieht in seiner Abwahl als Vize-Oberbürgermeister durch den Stadtrat vor der OB-Wahl einen Akt der Wahlbeeinflussung. Sein Einspruch wurde jedoch abgewiesen. Nach Ansicht der Kommunalaufsicht in Görlitz  war das Abwahlverfahren ordnungsgemäß verlaufen.  Die anschließende Oberbürgermeisterwahl hatte Domsgen mit 28,2 Prozent verloren.  Thomas Zenker („Zittau kann mehr“) war mit 71,8 Prozent im Amt bestätigt worden.

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Reporter Knut-Michael Kunoth