Unternehmen in der Neißeregion schauen mit Sorge an die Grenze
Für die über 13.000 Pendler von Polen und Sachsen könnte es ab morgen strapaziös werden. Ab Montag will auch Polen Grenzkontrollen durchführen – als Reaktion auf die Kontrollen der Deutschen an Neiße und Oder. Unternehmen sind besorgt.
Ob Schuhhersteller Birkenstock oder Felgenproduzent Borbet - viele arbeitsintensive Betriebe in der Neißeregion haben einen hohen Anteil polnischer Beschäftigter. Sie könnten fernbleiben oder zu spät kommen. Befürchtet werden noch längere Wartezeiten an der Grenze. Folge für den Güterverkehr: Warenlieferungen kommen verspätet an. Lieferketten werden im schlimmsten Fall unterbrochen. Der Schaden wäre immens.
Möglich, dass es doch nicht dazu kommt. Polen will auf die Kontrollen verzichten, wenn auch Deutschland dazu bereit ist.