Unternehmer im Kreis Görlitz fordern mehr Initiative von der Politik
Mehr als drei Viertel der Unternehmen im Kreis Görlitz finden, dass sich die Politik nicht genügend für ihre Interessen einsetzt – vor allem beim Ausbau der Infrastruktur und dem Bürokratieabbau. Das geht aus einer heute veröffentlichten Befragung hervor. Die Unternehmen gaben dem Wirtschaftsstandort eine Durchschnittsnote von rund 2,7.
Als eines der größten Probleme nannten die Unternehmer den Fachkräftemangel. Im vergangenen Jahr konnten nur zwei Drittel aller Ausbildungsplätze im Kreis Görlitz besetzt werden. Jeder zweite Betrieb braucht in den kommenden fünf Jahren zusätzliches Personal. Mehr als 5.000 Stellen sind neu zu besetzen.
Das Jobcenter hatte 6.500 Unternehmen angeschrieben. Rund 760 antworteten. Damit sei eine repräsentative Auswertung möglich. Die Ergebnisse werden am 3. Mai in Jänkendorf vorgestellt (Lift-Manager GmbH, Schulstraße 20, Beginn 14 Uhr).