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Unterschiedliche Reaktionen in Sachsen auf Wahl von Bodo Ramelow

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Die Wahl von Bodo Ramelow zum ersten linken Minis­ter­prä­si­denten hat in Sachsen ein geteiltes Echo ausge­löst. CDU-Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich sagte unserem Sender, „dies sei kein guter Tag für Deutsch­land“. Auch CDU-Frakti­ons­chef Frank Kupfer räumte dem Bündnis im Nachbar­land keine lange Dauer ein. Nach Ansicht von Linke-Partei­chef Rico Gebhardt könnte Rot-Rot-Grün dagegen zu einem Vorbild für ganz Deutsch­land werden. Die sächsi­sche SPD gratu­lierte dem neuen Thüringer Wirtschafts­mi­nister und früheren Leipziger Oberbür­ger­meister Wolfgang Tiefensee. Die Grünen begrü­ßten das Bündnis ausdrück­lich. Bodo Ramelow war am Freitag im zweiten Wahlgang im Erfurter Landtag zum Minis­ter­prä­si­denten gewählt worden.