Untersuchung in Ostritz: Streuobstwiesen bringen vielerlei Gewinn
Eine Streuobstwiese ist gut angelegtes Geld. Das hat der BUND in zwei Studien herausgefunden. Untersucht wurde eine zweieinhalb Hektar große Streuobstwiese in Ostritz. Fazit: Die Kosten für Erhalt und Pflege von 130.000 Euro in den letzten zehn Jahren stehen Ökosystemleistungen von mehr als 160.000 Euro pro Hektar gegenüber.
Ökosystemleistungen sind sozusagen „Dienstleistungen“, die ein intaktes Ökosystem der Gesellschaft kostenfrei zur Verfügung stellt, also die Bindung von Kohlenstoff, Verhinderung von Bodenerosion, die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen, sauberes Trinkwasser, Heu oder Honig. Hinzu kommen Werte wie die Naherholung oder Umweltbildung.
Die Summe dürfte noch größer sein, vermutet der BUND, angesichts der 29 ermittelten Arten, die auf der Roten Liste stehen. Auf der Ostritzer Streuobstwiese leben insgesamt über 1.000 Arten.
Links zum Thema
https://www.oberlausitz-stiftung.de/arterfassungstreuobstwiese/
und https://www.oberlausitz-stiftung.de/naturkapital-streuobstwiese/