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Unwetter naht - bleibt uns dieses Bild erspart?

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Die Menschen in der Oberlausitz können vorsichtig aufatmen. Vom großen Hochwasser bleibt die Region voraussichtlich verschont. Nach einer heute Mittag herausgegebenen Prognose der Landeshochwasserzentrale ist der Osten von Sachsen weniger betroffen.

Das Landratsamt Görlitz gab „leichte Entwarnung“. Lokal könnte zwar Wasser über die Ufer kleiner Flüsse treten,  eine Hochwasserlage sei aber nicht zu erwarten. Die Pegel werden ständig überwacht.

Eine Warnung vor mehrstündigem Dauerregen gilt für den  Landkreis Bautzen. Lokal kann es kräftig schütten.  Das Problem: So eine Sturzflut ist nicht vorhersehbar.  

Im tschechisch-polnischen Isergebirge unweit von Zittau werden an diesem Wochenende große Regenmengen erwartet. Das kann Auswirkungen auf die Neiße und ihre Nebenflüsse haben. Die Landehochwasserzentrale sieht das als Schwerpunkt. „ Wenn in Ostsachsen etwas geschieht, dann sehen wir das in der Lausitzer Neiße“, sagte uns Sprecherin Petra Walter. Für konkrete Vorhersagen ist es aber noch zu früh.

Ergiebige Regenfälle werden vor allem im Vogtland und Westsachsen erwartet. Ab Samstagmittag muss aber mit schweren Gewittern gerechnet werden. Punktuell können innerhalb einer Stunde  20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. In den Nebenflüssen der oberen Elbe ist die Hochwasseralarmstufe 2 möglich. Von einem Überschreiten der  4 – also der höchsten Stufe – wird nach aktuellem Stand nicht ausgegangen.  Am Sonntagabend soll sich die Wetterlage beruhigen.

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Petra Walter von der Landeshochwasserzentrale Sachsen