Unwetter ziehen über den Freistaat
Eine Gewitterfront hat Mittwochnachmittag Sachsen überquert und für teilweise starke Regenfälle gesorgt. So fielen in Eilenburg innerhalb einer Stunde 31 Liter Regen pro Quadratmeter. Das Unwetter hat auch im Norden von Leipzig für einen Ausnahmezustand gesorgt. Zu über 150 Einsätzen mussten Polizei und Feuerwehr ausrücken. Einige Straßen mussten kurzzeitig gesperrt werden, Busse und Bahnen konnten zum Teil nicht mehr fahren. Besonders heftig war es auch in Grimma - dort wurde die Innenstadt regelrecht überflutet. In der Nacht zu Donnerstag hat sich die Lage aber wieder entspannt. Vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume – mehrere Gewitterzellen haben sich auch über dem Erzgebirge entladen. Besonders betroffen war der Raum Aue-Schwarzenberg-Schneeberg. Die Leitstelle in Zwickau sprach von vielen kleineren Einsätzen. Zwischen Wüstenbrand und Hohenstein-Ernstthal war der Zugverkehr unterbrochen, nachdem Äste auf eine Oberleitung gestürzt waren. Betroffen waren die Verbindungen von Dresden über Chemnitz nach Zwickau.