Urteil zu Gasexplosion in Görlitz rechtskräftig
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Eineinhalb Jahre nach der Gasexplosion in einem Wohnhaus an der Rauschwalder Straße in Görlitz ist das juristische Verfahren abgeschlossen. Das Urteil gegen einen 43-jährigen Familienvater wurde in dieser Woche rechtskräftig. Verteidiger und Staatsanwalt legten keine Revision ein. Das Landgericht Görlitz hatte den Mann vor gut einer Woche wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung zu einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Die Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Der Pole hatte mit Hilfe von Propangas Holz in einem Kachelofen entzündet. Dabei kam es zur Explosion. Sein drei jähriger Sohn kam ums Leben, zwölf Menschen wurden verletzt, davon zwei schwer.