Urwald Weißwasser für heranrückenden Tagebau plattgemacht
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Bis zu über 400 Jahre alte Traubeneichen, Plattenkiefern und Tieflandsfichten fallen derzeit bei Weißwasser der Kettensäge zum Opfer. Der letzte Urwald Sachsens wird für die Braunkohle plattgemacht. Das Refugium am ehemaligen Pückler-Jagdschloss weicht dem Tagebau Nochten. Die Pückler-Blutbuche fiel bereits. Tagebaubetreiber Vattenfall ließ im Vorfeld Zapfen, Samen und Stecklinge von den alten Bäumen sammeln. Sie würden in Plantagen nachgezüchtet.
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Reporter Knut-Michael Kunoth