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Vattenfall hebt ab - Mini-Hubschrauber gegen Metalldiebe

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Vatten­fall jagt Metall­diebe in der Lausitz künftig  mit Flugro­bo­tern. Heute Vormittag wurde der erste Mini-Hubschrauber getestet.  Er hob zur Demons­tra­tion für die Presse im Tagebau Jänsch­walde ab und filmte zwei Diebe, die von Wachschutz­leuten gespielt wurden. Der fliegende Vatten­fall-Wächter ist bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell.  Er   hat eine Reich­weite von bis zu zehn Kilome­tern. Erst nach 40 Minuten machen die Akkus schlapp. Bis zum Jahres­ende soll der Mini-Hubschrauber getestet werden. Dann wird Vatten­fall über den regulären Einsatz entscheiden. Metall­diebe fügen dem Tagebau­be­treiber   beträcht­liche Schäden zu – allein im vergan­genen Jahr 350.000 Euro. Angesichts dieser Verluste setzt Vatten­fall nicht nur auf die Kontrollen von oben. Seit dem vergan­genen Jahr werden Strom­kabel mit künst­li­cher DNA gekenn­zeichnet. Die  Kabel sind mit einer unsicht­baren Flüssig­keit markiert, die eine Zahlen-Buchstaben-Kombi­na­tion enthält. Werden sie gestohlen und später von der Polizei sicher­ge­stellt, können die Ermittler sie schnell identi­fi­zieren und dem recht­mä­ßigen Besitzer zuordnen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth