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Verband: Bedarf an Sozialwohnungen steigt

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 In Sachsen und Sachsen-Anhalt gibt es nach Angaben des Bauin­dus­trie­ver­bandes einen wachsenden Bedarf nach preis­werten Wohnungen. Um ihn zu decken, müssten in Sachsen bis zum Jahr 2020 insge­samt 43 000 Wohnungen gebaut werden, in Sachsen-Anhalt 26 000, wie der Bauin­dus­trie­ver­band Sachsen/Sachsen-Anhalt am Freitag anläss­lich seines Verbands­tages in Dresden mitteilte. Der Verband rechnet für diesen Zeitraum mit einem Inves­ti­ti­ons­be­darf von 800 Millionen Euro (Sachsen) bezie­hungs­weise 500 Millionen Euro (Sachsen-Anhalt). Beson­ders in den Ballungs­zen­tren fehle es an bezahl­barem Wohnraum, heißt es.Für Ostdeutsch­land errech­nete der Verband einen Bedarf von 180 000 Sozial­woh­nungen mit einem Inves­ti­ti­ons­auf­wand von vier Milli­arden Euro bis zum Jahr 2020. Die öffent­liche Hand hat den Bau von bezahl­baren Wohnungen in den zurück­lie­genden Jahren zuneh­mend vernach­läs­sigt, kriti­sierte der Verband. (DPA)