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Verbotener Zebrastreifen in Schwarzkollm - Polizei ermittelt und dichtet

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Ein eigen­mächtig gemalter Zebra­streifen im Hoyers­wer­daer Ortsteil Schwarz­kollm hat die Stadt­ver­wal­tung erbost – und den Sprecher der Polizei­di­rek­tion Görlitz zum Reimen animiert. Ein bislang unbekannte Maler hatte die weißen Balken auf die Dorfstraße gepin­selt, damit offen­sicht­lich Gottes­dienst­be­su­cher die Fahrbahn gefahrlos überqueren können. Eine Firma wurde beauf­tragt, die weißen Balken zu entfernen.

Der Sachver­halt - in Lyrik gegossen:

Der Zebra­streifen

Von Thomas Knaup, Sprecher der Polizei­di­rek­tion Görlitz

Dunkel war´s, der Mond schien helle, als Unbekannte blitze­schnelle weiße Streifen auf die Fahrbahn malten.

Geschehen war es in Schwarz­kollm, dort wo Bürger zur Kirche hinüber wollen. In des dunklen Stund` zum Oster­sonntag hin, Krabats Jünger offenbar zu Werke zieh´n.

Nun prangte ein Verkehrs­zei­chen auf der Route durch den Ort. Ein Zebra­streifen, der nicht gehört nach dort. Somit schritt die Stadt­ver­wal­tung zur Tat und berief am Dienstag ein des Schutz­manns Rat. Dieser erkannte auf Beschä­di­gung der Sache. Das Entfernen der Farbe nimmt ein Unter­nehmen gegen Entgeld in die Mache.

Ob des Krabats Jünger den Behörden wollten sagen, dass die Dorfstraße beson­dere Aufmerk­sam­keit sollte erfahren - das blieb bis dato unbekannt. Doch der richtige Weg führt besser zu einem Gespräch mit dem hohen Rat, als das man auf eigene Faust mit dem Pinsel schreitet zur Tat.