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Verbrechen in Zittau nach über 20 Jahren gesühnt

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Ein Toter ist vor 21 Jahren in einer Mülltonne durch Zittau gekarrt und am Mandau-Ufer abgekippt worden. Die beiden Täter glaubten, über die Sache ist Gras gewachsen. Doch die Vergangenheit holte sie ein. Heute wurden sie verurteilt – der eine zu fünf Jahren und sechs Monaten Gefängnis, der andere  zu zwei Jahren auf Bewährung. Das Landgericht Görlitz ging von Körperverletzung mit Todesfolge aus. Die Tat geschah während eines Trinkgelages.   Das spätere Opfer sollte Nachschub holen. Der damals 46-Jährige weigerte sich. Das war sein Todesurteil. Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu brachte den Fall ins Rollen, er hatte sich die Akten kurz vor der Verjährungsfrist noch einmal gezogen. 

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Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu