Verein klagt gegen Stiftung für das Sorbische Volk
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Der Verein Smy (rpt. Smy) hat die Stiftung für das Sorbische Volk verklagt. Es geht um einen abgelehnten Förderantrag. Der Verein, der die Arbeit des Sorbischen Parlaments Serbski Sejm unterstützt, will eine Klärung vor Gericht.
„Smy“ fühlt sich benachteiligt. Der Vorwurf wiegt schwer: Die Stiftung fördere nicht nach Satzung und objektiven Kriterien, sondern nach Gutdünken weniger Personen nur ausgewählte Vereine und Institutionen. Über diesen unhaltbaren Zustand müsse nun endlich öffentlich diskutiert werden, fordert Vereinsvorsitzende Aneta Zahrodnikowa.
Der Fördervertrag war mit der Begründung abgelehnt worden, dass der Gegenstand weder dem beschriebenen Stiftungszweck noch dem Willen der Stiftung entspreche.