Vergewaltigungsfall aus Bautzen wird in Görlitz neu aufgerollt
Ein vor knapp einem Jahr wegen schwerer Vergewaltigung verurteilter Bautzener kann mit Strafnachlass rechnen. Er hatte mit seinem Revisionsantrag Erfolg. Der Bundesgerichtshof entschied, dass über das Strafmaß neu verhandelt werden muss. Das soll am 30. Juli in Görlitz passieren. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofes hat der 58-jährige Bautzener keine schwere Vergewaltigung begangen. Die Tat selbst wird von den obersten Richtern nicht in Abrede gestellt. Den Fall hat nun die dritte Strafkammer des Landgerichts Görlitz auf dem Tisch. Der Bautzener hatte seiner Freundin ein hypnotisierendes Medikament in den Kaffee gemischt und sie dann in willenlosem Zustand vergewaltigt und auch Bilder mit seinem Smartphone von der 58-Jährigen gemacht. Dafür war er zu drei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden.