Verhandlungen bei Haribo: Gysi steht als Schlichter bereit
Bei den Verhandlungen über einen Sozialplan für die 150 Haribo-Beschäftigten in Wilkau-Haßlau sind nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Kernfragen noch ungeklärt. Das betreffe zuerst die Höhe möglicher Abfindungen, teilte die NGG am Mittwoch mit.
Auch Kündigungsfristen sind umstritten. Die Gewerkschaft verlangt eine mehrmonatige Jobgarantie, also über die vom Unternehmen angestrebte Schließung des Werkes zum Jahresende hinaus. Komme es zu keiner Lösung, stehe der Linke-Politiker Gregor Gysi bereit, den Vorsitz der gesetzlich vorgeschriebenen Einigungsstelle zu übernehmen.
Hauptziel bleibt aber, das Werk zu erhalten. Noch sei es nicht zu spät umzulenken, appellieren Gewerkschaft und Betriebsrat an die Geschäftsführung.