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Verhandlungstermin im Tarifstreit bei Bautzner Senf

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Hoffnungsschimmer im Tarifkonflikt bei Bautzner Senf. Am kommenden Montag will die Geschäftsführung mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten - NGG - verhandeln.  Das Gespräch dürfe aber kein Alibitermin sein, warnte Verhandlungsführer Olaf Klenke. Unterdessen geht der Streik nächste Woche weiter. Nächste Woche wollen Beschäftigte vor die Zentrale in Unterhaching ziehen und ihre Forderungen nach mehr Lohn bekräftigen. Seit vergangenen Montag wird bei Bautzner Senf gestreikt.

Die NGG fordert eine Angleichung der Löhne und Gehälter an das Westniveau und eine Anhebung bis September 2022 um 310 Euro. Die Lohnunterschiede zu anderen Betrieben der Develey-Gruppe, zu der auch die Bautzner Senf und Feinkost GmbH gehört, belaufen sich demnach für einen Facharbeiter teilweise auf mehr als 900 Euro.

Das Angebot vom 17. September gelte weiter, teilte Develey mit. Demnach sollen die Mitarbeiter bezogen auf die Eckentgeltgruppen bis März 2023 eine Lohnerhöhung von 310 erhalten, im März 2024 wären es dann 390 Euro. Dies führe auf den Weg zu einer Angleichung der Löhne an das Niveau der Standorte in Bayern.