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Verkehrs­minister unterstützt Forderung zum Ausbau der A 4 zwischen Dresden und Görlitz

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Das Sächsi­sche Verkehrs­mi­nis­te­rium macht eine 180-Grad-Wende. Die Behörde unter­stützt Forde­rungen nach einem Ausbau der A 4 zwischen Dresden und Görlitz. Jahre­lang sah das Minis­te­rium keinen Grund für eine sechs­spu­rige Autobahn und verwies dabei auf das angeb­lich nicht ausrei­chende Verkehrs­auf­kommen.

Verkehrs­mi­nister Martin Dulig scheint nun zu einem glühenden Verfechter de s Ausbaus geworden zu sein. Jeder Stau sei einer zu viel und ärger­lich. Und er stehe auf der Seite der Pendler und Brummi­fahrer, sagte der SPD-Politiker.

Gestern hatte eine Allianz von sechs CDU-Landtags­ab­ge­ord­neten aus der Oberlau­sitz eine Initia­tive zum Ausbau der A 4 angekün­digt. Sie wollen kurzfristig errei­chen, dass in Spitzen­zeiten die Stand­streifen zwischen Dresden und Görlitz als zusätz­liche Fahrspuren genutzt werden können und dass mittel­fristig der Bau von zwei neuen regulären Fahrstreifen erfolgt.