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„Verkehrswende in Hoyerswerda so nicht möglich“

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Was die Fahrgäste freut, ist für die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda VBH hochgradig belastend. Das Deutschlandticket sei eine riesige Herausforderung, das vorhandene Verkehrsangebot aufrecht zu erhalten, klagte Geschäftsführer Stefan Löwe gestern im Stadtrat. Ausgleichszahlungen seien nur für dieses Jahr ausreichend. Steigende Fahrgastzahlen würden nicht belohnt und Mehraufwände nur deutlich unterhalb der echten Kosten ausgeglichen. Eine Verkehrswende sei so nicht möglich, so das Resümee des VBH-Chefs.

Die Fahrgastzahlen in Hoyerswerda sind seit 2020 wieder nach oben gegangen. Im vergangenen Jahr stiegen rund 1,5 Millionen Reisende zu.  So viele waren es zuletzt 2012.