Verloren im Schnee
Nach dem Schneechaos heute Morgen hat sich die Lage auf den meisten Straßen in der Lausitz etwas entspannt. „Die Einschlägige werden etwas weniger“, sagte uns die Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz, Anja Leuschner. Auf der A4 zwischen Salzenforst und Uhyst klemmt es aber noch. Mehrere Lkw sind liegengeblieben. Sie versperren alle Fahrspuren. Das Technische Hilfswerk ist dabei, das Knäuel zu entwirren.
Seit heute Morgen passierten in der Oberlausitz weit über 130 Unfälle mit bislang mit fünf Verletzten. Nur einige Fälle: In Rammenau rutschte ein Kleintransporter gegen eine Hauswand, in Wilthen schlitterte ein Bus gegen ein Verkehrszeichen, in Neukirch/Lausitz kam ein Müllauto von der Straße ab, in Weißwasser knallte ein Autofahrer gegen einen Zaun. Zwischen Rammenau und Goldbach verlor der Fahrer eines Schulbuses auf spiegelglatter Fahrbahn die Kontrolle. Der Bus rutschte in den Straßengraben.
Querstehende Lkw blockieren derzeit mehrere Straßen, so z.B. die S94 bei Kamenz und die B178 in Löbau. In Bautzen standen sich Fahrgäste an Bushaltestellen die Beine in den Bauch. Wenn mal ein Stadtbus kam, dann mit Verspätung. Der Winterdienst? War im Einsatz, aber nicht überall.
Die Polizei rät weiter von unnötigen Fahrten ab. Wer dennoch unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig fahren.