Verschärfte Corona-Regeln auch in der Niederlausitz
Auch das Land Brandenburg hat die Zügel weiter angezogen. Damit gilt ab Montag auch in der Niederlausitz ein verlängerter Lockdown bis zum 31. Januar. Zudem wurden die Bewegungsregeln in Corona-Hotspots vom Kabinett weiter verschärft.
Dazu gehöre, die Bewegungsfreiheit von Bürgern aus Landkreisen oder kreisfreien Städten mit sehr hohen Infektionszahlen auf 15 Kilometer zu beschränken. Dies gelte aber nur für touristische Ausflüge oder sportliche Betätigung. Einkäufe und Arztbesuche blieben auch außerhalb dieses Radius' möglich. Auch der Präsenzunterricht an Schulen bleibt untersagt - Kitas hingegen dürfen auch weiterhin öffnen. Sobald die Infektionszahlen zurückgehen, ist ein Wechselunterricht geplant.
„Jeden Tag sterben so viele Menschen, wie in einem mittleren brandenburgischen Dorf wohnen“, mahnte Woidke am Freitag in einer Sondersitzung des Landtags. „Dabei geht es insbesondere darum, Wintersportausflüge, wie wir sie in den vergangenen Tagen erlebt haben, zu vermeiden“, so der Regierungschef weiter.
Diese Beschränkung gelte, wenn die hohe 7-Tage-Inzidenz fünf Tage lang bestehe.