Versorgungssicherheit geht vor
Das reguläre Aus für den Tagebau Jänschwalde am 22. Dezember ändert nach Ansicht der Leag nichts am gesetzlich festgelegten Kohleausstiegsdatum 2038. Vorstandschef Torsten Kramer zeigte sich am Rande der Barbara-Feier in Cottbus zuversichtlich, dass noch bis in die 30er Jahre hinein Kohle gefördert werde.
Nach Einschätzung des Leag-Chefs muss erst die Versorgungssicherheit gewährleistet sein und die Wasserstoff-Kraftwerke am Netz, und zwar an vier Standorten in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier. Voraussetzung dafür ist ein Wasserstoffnetz. Eine der benötigten Leitungen bis nach Schwarze Pumpe soll bis 2032 verlegt werden. Das ist das Ziel. Die Trasse ist in der Wasserstoffkarte allerdings gestrichelt. Es könnte also länger dauern. (dpa/red)