Versuchter Mord in Löbau - sechs Jahre für Tschetschenen
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Wegen versuchten Mordes ist heute in Görlitz ein Tschetschene zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht sah den Vorwurf der Anklage als erwiesen an. Der 34-Jährige hatte in Löbau einen Afghanen bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Er habe aus Heimtücke gehandelt, so der Vorsitzende Richter Theo Dahm. Das Opfer hatte Glück. Es überlebte.
Das genaue Motiv konnte in der Verhandlung nicht aufgeklärt werden. Er wollte offenbar zeigen, dass er der Stärkere ist. Die Staatsanwaltschaft hatte vermutet, dass eine ehrverletzende Äußerung über Tschetschenen ausschlaggebend war für die Tat. In seinem letzten Wort erklärte der Angeklagte, dass es ihm leid tue.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.