Versuchter Mord in Zittau - Urteil rechtskräftig

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Er wollte seine Freundin nicht verlieren, ihr einen „Liebesbeweis“ erbringen, deshalb sollte eine  andere Frau – ihre beste Freundin aus Zittau- sterben. Dafür war der 21-Jährige wegen  versuchten Mordes im April zu  sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Schuldspruch des Landgerichts Görlitz ist nun rechtskräftig geworden. Der Bundesgerichtshof habe die Revision des Angeklagten verworfen, sagte uns Landgerichtssprecher Jörg Küsgen.

Der Angeklagte wollte mit der Tat eine Art Opfer bringen wollen, dass er seine Freundin liebt.   . Der aus Grevenbroich in Nordrhein-Westfalen stammende Abiturient sah in der Frau eine Rivalin. Er wollte verhindern, dass sie sich weiter in seine Beziehung einmischt. Einem Zeugen war es zu verdanken, dass die Frau nicht starb.