Verzweifelter Hilferuf eines Lausitzer Schäfers
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Er hat schon über 100 Tiere verloren. Schäfer Gerhard Schmidt aus Nebelschütz bei Kamenz fordert verzweifelt von der Politik: Erlaubt endlich den Abschuss von Problemwölfen. Die Angriffe auf seine Herde nehmen kein Ende.
Dieses Jahr kamen die Wölfe schon viermal. Der letzte Angriff geschah erst vor wenigen Tagen. Der 64-Jährige hat die Kadaver weggeräumt. Blutspuren auf dem Feld erinnern noch an die Attacke. Inzwischen schläft er nachts im Auto neben seiner Herde, eine Mistgabel griffbereit. Das könne aber kein Dauerzustand sein, klagt er. Die Politik müsse endlich handeln.