• Ein Polizeibeamter im Gespräch mit dem sächsischen Innenstaatssekretär Günther Schneier. Oh, da fehlen aber zwei Buchstaben! Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

  • Zwei Kameras werden an der Görlitzer Altstadtbrücke installiert. Die Sockel wurden schon montiert. Die Brücke ist eine beliebte Passage für Einbrecher und Diebe. Foto: kmk

Videoüberwachung in Görlitz ab August

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"Ich seh' Sie!" - Die Videoüberwachung in der Görlitzer Altstadt wird am 1. August gestartet. Das kündigte heute Innenstaatssekretär Günther Schneider bei einem Besuch in der Neißestadt an. Vier Kameras werden in der Altstadt – einem Kriminalitätsschwerpunkt in der Stadt  -  installiert.  Damit sollen vor allem Diebe und Einbrecher abgeschreckt und ihre Taten schneller aufgeklärt werden, sagte der Görlitzer Polizeipräsident Manfred Weißbach. Dabei setzen die deutschen Ermittler auf eine enge Zusammenarbeit mit ihren polnischen Kollegen.

Bilder bleiben für 96 Stunden gespeichert

Mit Hilfe der Technik können hochauflösende Bilder aufgenommen werden. Damit haben die Ermittler die Möglichkeit, auch bei widrigen Wetterverhältnissen und Gegenlicht Passanten zu identifizieren.  Die Aufnahmen werden bei konkretem Anlass in der Polizeidirektion Görlitz ausgewertet, ihre Nutzung erfolgt auf Anweisung der Staatsanwaltschaft. Nach 96 Stunden sollen die Bilder gelöscht werden.  

Pilotprojekt in Sachsen

Möglich wird die Videoüberwachung durch das neue Polizeigesetz. Es handelt sich in Görlitz um ein Pilotprojekt. Wenn die Erwartungen der Polizei erfüllt werden, sollen die Kameras auch an anderen Kriminalitätsschwerpunkten eingesetzt werden.

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Kriminaldirektor Daniel Mende