Videoüberwachung in Görlitzer Altstadt
Einbrecher und Autodiebe werden in der Görlitzer Altstadt ins Visier genommen. Die Polizei lässt derzeit sechs hochauflösende Kameras an vier Standorten installieren, so u.a. an Altstadtbrücke und Hirschwinkel. Die Geräte werden in den nächsten Wochen scharf geschaltet. Sollte es einen konkreten Anlass geben, wertet die Polizei die Aufnahmen aus. Diebe und Einbrecher sollen so zum einen abgeschreckt und zum anderen ihre Taten schneller aufgeklärt werden. Dabei setzen die deutschen Ermittler auf eine enge Zusammenarbeit mit ihren polnischen Kollegen.
Bilder bleiben für 96 Stunden gespeichert
Mit Hilfe der Technik können hochauflösende Bilder aufgenommen werden. Damit haben die Ermittler die Möglichkeit, auch bei widrigen Wetterverhältnissen und Gegenlicht Passanten zu identifizieren. Die Aufnahmen werden bei konkretem Anlass in der Polizeidirektion Görlitz ausgewertet, ihre Nutzung erfolgt auf Anweisung der Staatsanwaltschaft. Nach 96 Stunden sollen die Bilder gelöscht werden.
Pilotprojekt in Sachsen
Möglich wird die Videoüberwachung durch das neue Polizeigesetz. Es handelt sich in Görlitz um ein Pilotprojekt. Wenn die Erwartungen der Polizei erfüllt werden, sollen die Kameras auch an anderen Kriminalitätsschwerpunkten eingesetzt werden.