Viele Gefangene im Freistaat arbeiten
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Mehr als jeder zweite Gefangene in den sächsischen Gefängnissen hat einen Job oder macht eine Ausbildung. Das Justizministerium in Dresden hat mitgeteilt, dass die Beschäftigungsquote seit 2011 zwischen 57 und 59 Prozent schwankt.
Am 1. September erreichte sie mit fast 60 Prozent den Höchstwert. Gut 2.000 der fast 3.400 Gefangenen arbeiten, die meisten in Eigen- und Wirtschaftsbetrieben der Haftanstalten, 215 in Unternehmen.
Häufig sind sie beschäftigt bei Wäschereien, Tischlereien oder in der Autopflege. Arbeit sei im Strafvollzug ein wichtiger Resozialisierungsfaktor, sagte ein Ministeriumssprecher.